Zu den Antworten der Bundesregierung zu möglichen Manipulationen über die Belastbarkeit von Erdankern aus Metall, die beim Bau der ICE- Hochgeschwindigkeitsstrecke München-Nürnberg verbaut wurden, erklärt die Ingolstädter Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Eva Bulling-Schröter:
Die Bundesregierung lässt sich über Ihr Eigentum aus der Zeitung informieren – selbst wenn es um Sicherheitsfragen geht. Das ist jedenfalls den dürren Antworten zu entnehmen, die das Bundesbau- und Verkehrsministerium auf meine Anfragen zum möglichen Pfusch und Betrug beim Bau der ICE Strecke Ingolstadt–Nürnberg gab. Sie gibt keine Antwort darauf, wie sicher oder unsicher diese Strecke wirklich ist.
Bis jetzt sei alles unklar, alles werde irgendwie untersucht, dies stehe in der Presse und in Presseerklärungen der Bahn, so das Ministerium. Ich meine, eine merkwürdige Auffassung von Eigentümerverantwortung kommt hier zum tragen. Die geplante Vollprivatisierung der Bahn wirft ihre Schatten voraus ….
Der genaue Wortlaut der Antworten kann über mein Büro bezogen werden.
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