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26. Februar 2010

Lammert wirft DIE LINKE wegen stillen Gedenkens für die Kundus-Opfer raus

Die Abgeordneten der LINKEN gedenken im Bundestag der Opfer des Bundeswehrangriffes bei Kunduz.

Am Ende der Rede von Christine Buchholz haben die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE still der Opfer des NATO-Bombardements bei Kundus am 4. September 2009 gedacht. Heute beschließen Union, SPD und FDP im Bundestag die Verlängerung des Afghanistan-Mandats und die Aufstockung des Bundeswehr-Kontingents. Fast 350 afghanische Kinder wurden laut UNO-Statistik 2009 bei kriegerischen Gewalttaten getötet. 153 von ihnen wurden Opfer von Luftangriffen und Aktionen von Sondereinsatzkräften. Das Leben von mindestens 128 Kindern haben Aufständische und Selbstmordattentäter auf dem Gewissen. DIE LINKE wird geschlossen gegen die Verlängerung des Kriegseinsatzes und gegen die Truppenaufstockung stimmen.

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Schwerpunkt "Raus auf Afghanistan" auf Linksfraktion.de



Die Abgeordneten gedenken und müssen daraufhin das Plenum verlassen:

Gedenknen an die Opfer in Kunduz Auszug nach Rauswurf