Die Geschichte der BayernLB ist immer wieder durch große und kleine Verlustskandale gekennzeichnet. Stets waren dafür die verschiedenen CSU-Landesregierungen verantwortlich. Mit der Macht und Arroganz einer Staatspartei machte die CSU was sie wollte und war wegen der absoluten Mehrheit im Landtag so gut wie keiner parlamentarischen Kontrolle unterworfen. Eine wirkliche Opposition fand nicht statt. Oft versuchte die BayernLB mit spekulativen Geschäften und Engagements die „schnelle Mark“ zu machen. Dabei war der verantwortliche Verwaltungsrat der Bank entweder nicht ausreichend mit den Risiken vertraut oder aber kannte die Risiken der Geschäfte nicht einmal. Wie in einem Spielkasino pokerten einige CSU - Groß- kopferte mit dem Geld der Steuerzahler. Bei Gewinn konnten sich die Spieler ihrer Erfolge brüsten, bei Verlust musste der Steuerzahler dran glauben.