Zu den aktuellen Ereignissen um die geplante Zwangsumsiedlung der Landshuter Flüchtlinge, erklärt die bayerische Bundestagsabgeordnete Kornelia Möller (DIE LINKE.):
"Die Regierung von Niederbayern musste letztlich dem zivilgesellschaftlichem Druck nachgeben und konnte die geplante Zwangsumsiedlung von rund 80 Landshuter Flüchtlingen nicht durchsetzen. Gegen 14:00 Uhr verließ ein leerer Bus das Gelände des Flüchtlingslagers. In einer beispiellosen Zusammenarbeit stellten sich die Bürgerinnen und Bürger, Gewerkschaften, Kirchen, außerparlamentarische Initiativen und Parteien (DIE LINKE, SPD und Grüne) gegen die Pläne des verantwortlichen Regierungspräsidenten Heinz Grunwald. Die jetzt gefundene Übergangslösung verhindert unnötiges menschliches Leid, da alle Flüchtlinge, bis zu deren Einzug in die ehemalige Schochkaserne, alternativ von der Stadt Landshut untergebracht werden. Bewegung kam erst, nach dem der Unterstützterkreis der Flüchtlinge konkrete Vorschläge, wie die Schochkaserne, unterbreitete und verschiedene Seiten daran arbeiteten. Zurück bleibt ein fahler Geschmack der Uneinsichtigkeit der Regierung, hatte sie doch nicht einmal versucht Alternativen ausfindig zu machen."
Mit freundlichen Grüßen
Kornelia Möller